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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt
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Wohlige Wärme mit Holz Ihr Schornsteinfeger berät Sie gern

Die warme Jahreszeit ist vorbei, die Abende werden wieder länger,. Die Sehnsucht nach wohliger Wärme wird größer. Doch in den nächsten Monaten wird der Energieeinkauf für die meisten Verbraucher sicherlich nicht zum Vergnügen. Auch nach dem Irak-Krieg haben sich nahezu alle Energieträger erheblich verteuert.


Fast alle deutschen Haushalte sind von dieser Kostenentwicklung betroffen. Hausbesitzer und Mieter fragen deshalb immer häufiger nach alternativen Möglichkeiten zur Beheizung der eigenen vier Wände. 
Preiswert und umweltfreundlich lässt sich die Sehnsucht nach wohliger Wärme mit einer Zusatzfeuerstätte wie Kamin, Kachel- oder Kaminofen realisieren. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist dabei für Fachleute von besonderem Interesse. Das Naturprodukt gilt als umweltfreundlich (da CO2-neutral), ist ausreichend verfügbar und preiswert. 
Um mit Holz zu heizen, muss aber eine schadstoffarme, wirtschaftliche und komfortable Verbrennung gewährleistet werden. Die technische Entwicklung von Holzfeuerungen im kleinen Leistungsbereich hat aus diesem Grund in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.
Bevor Sie aber die Feuerstätte in Betrieb nehmen, lesen Sie unbedingt die Bedienungsanleitung. Es dürfen nur geeignete Brennstoffe wie z. B. naturbelassenes stückiges trockenes Holz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts eingesetzt werden. Ein hoher Feuchtgehalt wirkt sich ungünstig auf den Verbrennungsvorgang aus. Mit steigender Feuchte vermindert sich die Verbrennungseffizienz, es entstehen unvollständig verbrannte Zwischenprodukte. Deshalb sollen die Brennstoffe in handbeschickten Feuerungsanlagen nur in lufttrockenem Zustand verbrannt werden. Dem lufttrockenen Zustand entspricht ein Feuchtgehalt von ca. 30 % des Darrgewichtes.
Der Feuchtegehalt kann bei gutachterlichen Tätigkeiten oder in Zweifelsfällen mittels eines speziellen Messgerätes festgestellt werden. Für überschlägige Betrachtungen kann man davon ausgehen, dass ein lufttrockener Zustand nach folgenden Lagerzeiten erreicht ist:
Pappel, Fichte 1 Jahr
Linde, Erle, Birke 1,5 Jahre
Buche, Esche, Obstbäume 2 Jahre
Eiche 2,5 Jahre
Denken Sie daran, Ihre Feuerstätte für Festbrennstoffe ist keine Müllverbrennungsanlage. Abfälle, Plastik, Pappen, feuchtes Holz, behandeltes Holz (gestrichen, lackiert, imprägniert), Spanplatten usw. dürfen nicht verbrannt werden. Das Verbrennen von ungeeigneten Stoffen führt zu erheblicher Umweltbelastung, verbunden mit Nachbarschaftsbeschwerden. Seien Sie kein Umweltmuffel! Tragen Sie dazu bei, Vorbehalte gegenüber Festbrennstoffen abzubauen. Darüber hinaus schadet der Einsatz von ungeeigneten Stoffen Ihrer Feuerstätte und dem Schornstein.
Übrigens: Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart 5-7 % Heizenergie. Um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollte man nur so viel Brennstoff auflegen wie gerade nötig. Die Feuerstätten sowie die Verbindungsstücke zum Schornstein sollten regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden. Ihr Schornsteinfeger steht Ihnen in Feuerungstechnischen Fragen gern mit Rat und Tat zur Seite.
Eine mangelhafte Wartung bringt Leistungsverluste, die letztlich unnötige Emissionen bewirken. Ein Tipp der Schornsteinfeger: Wenn Sie Ihre Feuerstätte offen betreiben, sollten Sie vorzugsweise Laubhölzer (z.B. Buche, Birke ... ) verwenden, da Nadelhölzer zum Funkenflug neigen.

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