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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt
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Blower-Door-Messung

Energiesparen – eine Aufgabe, die uns alle angeht. Angesichts globaler Herausforderungen muß jeder einzelne hierzu einen Beitrag, zum Schutz des Klimas und der Umwelt, leisten. Denn unser Handeln heute bestimmt die Zukunft: Die Ressourcen werden knapper, gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung, damit steigt der Energiebedarf.


Das heißt: Energiesparendes Bauen und Wohnen gilt für jeden Bauherrn, und für jede Baufrau. Gerade im Bereich Wohnungsbau bestehen erhebliche Energieeinsparpotentiale. In Deutschland verbrauchen die privaten Haushalte rund ein Drittel der Endenergie, 90 Prozent davon wenden sie allein für die Bereiche Heizung und Warmwasser auf. Zentraler Ansatz bei der Einsparung von Energie und somit zur Vermeidung von Kohlendioxid (CO2) im Wohnbereich ist der Wärmeschutz. Bei den heutigen verbesserten Wärmedämmstandards spielt das Thema Luftdichtheit eine besondere Rolle, denn die Luftdichtheit von Gebäuden ist die Voraussetzung für die Effizienz aller Maßnahmen zur Reduzierung von Heizwärmeverlusten.

Luftdichtigkeit als Qualitätsmerkmal
· Verhinderung von Bauschäden durch Tauwasser – Ein Haushalt mit einer vier- bis fünfköpfigen Familie produziert in einer Woche so viel Wasserdampf, dass damit eine Badewanne mit Wasser gefüllt werden könnte, dieses ist auch abhängig von Zimmerpflanzen, Haustieren, Luftbefeuchter etc. Nasse Materialien verlieren massiv an Dämmfähigkeit, nasse Holzteile werden vom Schimmelpilz befallen, verrotten und können zu Gesundheitsschäden führen. Die Reparatur der dabei entstehenden Bauschäden ist sehr aufwendig und teuer.
· Mehr Behaglichkeit – Vermeidung von Zugerscheinungen, insbesondere auch in Fußbodennähe erhöhen die Behaglichkeit.
· Verbesserung des Luftschallschutzes
· Höhere Luftqualität – Sicherstellung des Mindestluftwechsels
· Energieeinsparung - Der Luftwechsel ist in undichten Häusern weitaus höher, als er aus hygienischen Gründen notwendig wäre. Hierdurch steigt der Heizenergieverbrauch.

Wie wird nun die Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle überprüft. 
Zur Messung der Luftdurchlässigkeit dient ein Differenzdruckverfahren, die sogenannte „Blower-Door-Messung“. 
Die Messung sollte durchgeführt werden, wenn die luftdichten Schichten eingebaut und ihre Anschlüsse hergestellt worden sind; jedoch sollten die luftdichten Schichten und deren Anschlüsse noch nicht mit Deckschichten ( z. B. Vertäfelung) bekleidet sein.
Während der Überprüfung wird mit Hilfe eines Gebläses im Gebäude ein Über- bzw. Unterdruck von 50 Pascal (Pa) aufgebaut. Mit Hilfe von Luftgeschwindigkeitsmessgeräten werden leckverdächtige Stellen, also Fugen, Anschlüsse und Durchdringungen abgesucht. Treten Undichtheiten auf, werden diese markiert, mündlich erläutert und mit einem schriftlichen Bericht eventuell mit Fotos dokumentiert.
Wohngebäude sind langlebige Wirtschaftsgüter. Ihre Nutzungsdauer kann 100 Jahre und mehr betragen. Das heißt: Die Ausführung eines heute errichteten Gebäudes bestimmt für Jahrzehnte den Energieverbrauch. Mit Hilfe der Blower-Door-Messung werden die Energiekosten und Umweltbelastung gering gehalten. 

Für die Blower-Door-Messung ist der Schornsteinfegermeister auch als Gebäudeenergieberater der kompetente Ansprechpartner. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die schwarze Zunft, wenn Sie Interesse für diese Qualitätssicherungs-, Energieeinsparungs- und Umweltschutzmaßnahme haben. Wir sind gern bereit Sie in der Planungs- und Ausführungsphase Ihres Gebäudes zu unterstützen.

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